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GABI HIFT
Gabi Hift wurde 1958 in Wien geboren. Sie studierte Schauspiel, Medizin und Psychologie, arbeitete mehrere Jahre in einer psychiatrischen Anstalt und entschied sich dann doch für das Theater. Sie war viele Jahre als Schauspielerin in festen Engagements, am Volkstheater Wien, am Kleisttheater in Frankfurt Oder und zuletzt am Staatstheater Schwerin. Daneben hat sie schon früh begonnen zu inszenieren. Seit 2001 ist sie als freiberufliche Regisseurin und Autorin tätig.
Sie inszenierte in den letzten Jahren u.a. „Unheilbar Deutsch“ vonSichrowsky und „Brennende Finsternis“ von Buero – Vallejo am Kleisttheater FfO, „Reigen“ von Schnitzler in Aachen, „Liliom“ von Molnar und „Drei Mal Leben“ von Reza in Schwerin und „Faust ohne Schuhe" als freie Produktion in Berlin.
2008 war sie beim Berliner Theatertreffen als Schauspielerin an der Produktion „Die Erscheinungen der Martha Rubin“ der Performancekünstlerin Signa beteiligt. Die Auseinandersetzung mit der von Signa entwickelten „Performance Installation“ , einer Form, die aus der bildenden Kunst kommt, ist ein wichtiger Einfluss bei der Entwicklung der Capribar.
Mit Ilja Niederkirchner, dem Darsteller des Yann, verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit. Er spielte unter ihrer Regie u.a. bereits die Hauptrollen in „Liliom“ und „Faust ohne Schuhe“.
Gabi Hift ist auch als Prosa- und Drehbuchautorin tätig. 2001 gewann sie für „Der Willsch“ den Gratwanderpreis für die beste erotische Kurzgeschichte. |